Unentschieden im zweiten Round Robin Spiel #1

Unser erstes Spiel im zweiten Round Robin gegen das Team „I-Kid“ ging unentschieden aus, trotz guter Leistungen beider Teams.
Die Roboter von den Bold Hearts liefen wirklich gut, auch wenn das gegnerische Team mit guten Leistungen einen Sieg von uns verhindern konnte. Wir haben unsere Möglichkeiten gut genutzt und freuen uns auf die morgigen spiele.

Vorbereitungen für erstes Spiel des zweiten Round Robins

Die Vorbereitungen für unser nächstes Spiel laufen auf Hochtouren.
Die Ladegeräte stehen auf fast-charge und es wird im nächsten Spiel eine kleine Überraschung geben.

Die Bold Hearts haben es nämlich leider nicht in die nächste Runde geschafft, aber zwei ihrer Spieler werden für uns antreten.
Erste Tests mit unserer Software sehen sehr gut aus. Die Bold Hearts haben relativ neue Darwins und dadurch sehr viel präzisere und zuverlässigere Motoren.

Ansonsten zeigt ein Blick auf die anderen Spielfelder dass wir ab jetzt auf Mannschaften treffen werden die sehr sehr guten Roboterfußball spielen. Wir rechnen uns also keine großen Chancen aus, aus dem kommenden Round Robin als Sieger hervor zu gehen.
Wir hoffen aber den Zuschauern eine möglichst gute Show bieten zu können und den Rahmen unserer Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

PS: Wir entschuldigen uns für die geringe Fotodichte, aber zum Bilder bearbeiten fehlt uns momentan die Zeit.

Edit: unser nächstes ‚Spiel wird wohl etwas verzögert starten da auf dem Feld noch ein Spiel läuft.

Intermediate Round gewonnen

Nach einem äußerst langwierigen und dadurch sehr ermüdenden Spiel für Roboter und Menschen gleichermaßen, steht jetzt der Gewinner der Intermediate Round fest.

Tore sind zu unserer Enttäuschung leider nicht gefallen. Obwohl die Gegner massive Probleme mit ihren Robotern hatten, und die meiste Zeit nicht ein mal auf dem Feld präsent waren, ist es uns leider in beiden Halbzeiten nicht gelungen ein reguläres Tor zu erzielen (auch wenn unsere Roboter daran gearbeitet haben).

Es kam also zum Elfmeterschießen.
Auch dort konnten wir nicht punkten, da wir den Ball innerhalb der jeweils 60 Sekunden zu weit (sodass wir nicht nachschießen durften) und zu kurz (so dass der Ball vor der Torlinie liegen blieb) geschossen haben.
Da innerhalb der ersten 5 versuche kein Tor fiel ordnete der Schiedsrichter eine zweite Runde an.
In der zweiten Runde hatten die Gegner ihren Feldspieler zwar so weit verbessert dass er bei einigen Schüssen antreten konnte – allerdings gelang ihm nur ein überhaupt als solcher zu bezeichnender Schuss. Lediglich im 10ten Versuch der Gegner kam der Ball ein wenig an unser Tor heran, und unser Torwart Glados warf sich zur korrekten Seite hin.

Die letzte Lösung zur Findung einer Spielentscheidung musste her: Ein Wettrennen.
Das Team welches in kürzerer Zeit den Ball berührt ist der Sieger.
Beiden Teams gelang es binnen einer Minute ihre Software anzupassen sodass der Roboter mit maximaler Geschwindigkeit in den Ball hinein läuft. Da unsere Roboter aber ein ganzes Stück größer und mit kräftigeren Motoren ausgestattet waren hatten wir kein Problem diese Herausforderung zu gewinnen. Erstaunlicherweise fiel dabei weder Tamara, noch der Roboter der Gegner auf die Nase (Ein berühren des Balls beim Umfallen hätte gereicht).

Wir sind sehr glücklich die zweite Round-Robin-Runde erreicht zu haben, aber mit der Art wie wir zu dieser Entscheidung gekommen sind, sind wir ein wenig unzufrieden. Unverdient war unser Sieg zum Glück nicht – da wir auf dem Spielfeld deutlich präsenter und Spielbereiter waren als die Gegner, und auch in der Vorrunde 2 Tore geschossen haben während unsere Gegner komplett leer ausgegangen sind.

Da unser nächstes Spiel bereits um 16:45 ist sind wir nun ein wenig im Stress um dort eine gute Figur zu machen. Wir stellen aber fest dass es sehr gut war noch kurz vor der WM neue Ladegeräte und Akkus zu beschaffen, da wir dadurch in der Lage sind oft und lange hintereinander zu spielen. Wir konnten sogar dem Israelischen Team noch Akkus für ihr Elfmeterschießen leihen, die eine ähnlich schlechte Akku-Situation hatten wie wir im letzten Jahr.

1:2 gegen die Bold Hearts

Die Bold Hearts hatten die bessere Mannschaft und haben uns 1:2 geschlagen.
Auch in diesem Spiel gab es mehrere kritische Eigentorsituationen,
aber an beiden Mannschaften ist dieser Kelch vorüber gegangen.

Im Falle der Bold Hearts allerdings aufgrund einer strittigen Schiedsrichterentscheidung, welcher „illegal defence“ festgestellt hat, in dem Moment wo der Roboter in sein eigenes Tor geschossen hat. Das Spiel hätte also auch sehr gut unentschieden ausgehen können. Wenngleich die Entscheidung nicht wie von den Regeln vorgesehen getroffen wurde, hat der Schiedsrichter das letzte Wort und wir werden die Entscheidung akzeptieren (zumal Eigentore wirklich ärgerlich sind und uns die Bold Hearts mehr reguläre Tore erzielt haben als wir).

Unser Torschütze war wieder ein mal Tamara, die bereits in Magdeburg und unserer ersten Round-Robin-Runde für uns gepunktet hat. Natürlich ist Tamara auch unser jüngster Roboter und dementsprechend fit in den Gelenken. Auf jeden Fall trägt Tamara jetzt (neben einer neuen Schleife im Haar) stolz zwei Abzeichen aus silbernem Klebeband – für jedes WM-Tor eines.

Und ein weiterer Tag RoboCup beginnt…

Inzwischen haben eigentlich alle AG-Mitglieder einen kratzigen Hals, darum erst mal ein Fencheltee mit Honig für den Start des Tages.

Vorhin an der Ampel sind wir spontan von einem Passanten im Vorbeigehen gesegnet worden, was durchaus daran liegen kann dass wir mit einem katholischen Pfadfinderbus durch die Gegend Gurken.

Vielleicht ist es ja ein gutes Omen für das kommende Spiel in einer Stunde.